Cats And Dogs
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Annie_hinter_mir_klein.jpg

Annie, meine Annie...
(† 11.05.2012)


Die Sache der Tiere
steht für mich höher
als die Sorge,
mich lächerlich zu machen.
Sie ist unlösbar verknüpft
mit der Sache des Menschen,
und zwar in einem Maße,
dass jede Verbesserung in
unserer Beziehung zur Tierwelt
unfehlbar einen Fortschritt
auf dem Wege zum
menschlichen Glück
bedeuten muss!


Emile Zola

 

 

 

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Blogeinträge (themensortiert)

Thema: Tiergespräche

Penelope und die Wichtigkeit von Namen

"Ich heiße übrigens Penelope!" - war der erste Satz, den ich "hörte", nachdem ich die damals noch Kessi heißende Katze am Leipziger Hauptbahnhof in mein Auto geladen, kurz liebevoll begrüßt und bereits meine Wagentür wieder zugeschlagen hatte. Da saß ich also, mit einer Penelope!! Und so überheblich wir Menschen eben sind, (an dieser Stelle könnte man auch das Wort "Eltern" einsetzen, die machen nämlich auch dauernd solche Fehler!), war meine erste und einzige Reaktion darauf: "Also hör mal, so kann ich dich auf keinen Fall rufen! Das überlegen "WIR" uns aber noch mal ganz genau, gell?" - Ende der Diskussion. Eine Penelope! Na wirklich nicht....

Später erzählte Penelope einer lieben Freundin, es habe ja schon mit dem Namen angefangen! Der sei ja mal als erstes ignoriert worden! Und weiterhin hätte sie gern, dass ich AUCH akzeptiere, dass sie GERN in einem Schrank wohnt, ich mir abschminken kann, dass sie Angst vor irgend welchen Hunden hätte und überhaupt, so lange ich nicht vollständig annehmen und akzeptieren kann, dass sie IHR Leben so glücklich lebt, wie sie es eben kann und immer denke, ihr "fehle" noch was, würde sie sowieso immer genau das Gegenteil von dem tun, was ich erwarte.
Peng!
















Also übte ich mich in der Annahme und Akzeptanz von Lebensumständen, die ich bisher nicht unbedingt als das "Katzenparadies" bezeichnet hätte. Immerhin war Penelope ehemals eine wilde Katze, die bisher zu genau 2 Menschen engeren Kontakt pflegte und bisher nie direkt in einer Wohnung/ einem Haus lebte, sondern ein Holz-Gartenhaus AM Haus ihr eigen nannte. Ich konnte mich sehr glücklich schätzen, dass sie mich als Fremdperson sofort zu Boden schmuste und die Tatsache, dass sie hier bisher keine Ambitionen zeigte, nach draußen zu gehen, beruhigte mich eher, als dass es mich belastete. Allerdings stellte ich mir "Glück" halt nicht im Schrank ohne Freigang und mit gelegentlichen Streifzügen durch die Wohnung vor, während derer man sie natürlich NICHT anfassen durfte. Aber DAS sollte ich ja üben. Glück geht eben nicht immer so, wie wir uns das vorstellen. Und dann... kamen Zambu und Susi zurück. Bisher zeigte sich Penelope mit Katzen noch viel vorsichtiger, als mit Hunden. Immerhin war sie ja auch schon mal, gemobbt von ihrer eigenen Schwester, von einem Balkon gestürzt und tagelang draußen herum geirrt. Aber meine Katzen verloren sehr schnell das Interesse an der "Schrank-Miez" und so gab es hier keinerlei Probleme. Zambu aber hat es sich zur Aufgabe gemacht, Penelope davon zu überzeugen, dass KEINE Katze in einem Schrank zu leben hat. Super! Jetzt habe ICH das akzeptiert, da kommt Zambu - mit seiner Vorstellung vom Katzenleben!
Nach heftigen Auseinandersetzungen ist nun 1. Der Faltschrank WEG, 2. Die eigens zum Schrankersatz installierte Faltbox kaputt und 3. meine Akzeptanz bezüglich Streits aufgebraucht.
Ich habe Penelope wirklich schon in alle möglichen Richtungen behandelt, mit mäßigem Erfolg. Und da der Himmel ja nicht nur Zambu schickte, um uns allen klar zu machen, dass da einfach noch ein bisschen mehr Glück geht, als Schrank-Glück,  kam fast zeitgleich mit dem Herausforderer von Penelope die richtige Methode zu ihrer Heilung - der Emotion Code.

Schickt Gott dir ein Häs'chen, sorgt er auch für das Gräs'chen.

Während Penelope meine Pendel-Behandlungen extrem suspekt waren, lässt sie nun den Magneten zum Lösen festsitzender Emotionen schnurrend über ihr Fell wandern und genießt jede Session sichtlich.

Wenn sich das nächste Mal eine Katze direkt mit Namen vorstellt, pfeife ich mein Ego gleich zurück - versprochen!

Betty 25.01.2017, 10.01 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Warum der Engel nicht gesucht wird

Schon am Montag, als ich diesen Engel hier von der Straße einsammelte, hat er mir "erzählt", was mit ihm passiert war. Er war ja ganz offensichtlich überhaupt nicht mit der Straßenverkehrsordnung vertraut und zunächst dachte ich, er sei einfach irgendwo entwischt - und eine ganze Familie würde nach ihm suchen. Und trotz allem, was der kleine Kerl mir erzählte, habe ich die üblichen Fundtier-Aktionen natürlich durchgeführt, Tierheime und Social Media Gruppen bemüht, überall steht er mit Foto dick als Fundtier auf den Seiten. Angelo sagt, sie haben ihn "Purzel" gerufen, und als sie ihn mit ins Auto nahmen, fand er das sehr aufregend. Er dachte, das wird ein tolles Abenteuer! Und als sie mit ihm ausgestiegen sind, fand er das immer noch. Als er dann aber plötzlich alleine in der Wiese saß, da wusste er nicht mehr weiter. Nun bin ich echt ziemlich gut in Tierkommunikation, und die logische Konsequenz daraus wäre ja eher, irgendwie ein paar Beobachter aufzutreiben, die das "Schauspiel" gesehen haben oder denen zumindest irgendwas komisch vor kam, um die Menschen zu finden, die Angelo nach der Ausfahrt "vergessen" hatten, wieder mit zu nehmen. Aber solche Leute zu suchen, ist nicht einfacher und im Grunde sollte man das doch nur versuchen, wenn man dem Tier auch wünscht, wieder bei ihnen sein zu können. Also stecke ich in diese Aktion keinerlei Energie. Ich habe gelernt, dass kein Tier zufällig irgendwo landet. Und auch wenn man sich gern über solche Menschen aufregen möchte, macht es nicht viel mehr Sinn und Spaß, den großen Seelenplan dahinter zu erkennen? Also öffne ich mein Herz für diese Menschen, die offenbar nicht anders konnten. Denn wenn sie anders gekonnt hätten, hätten sie es getan. Und natürlich öffne ich mein Herz für diesen Kater, den ich wirklich nirgendwo bestellt hatte, und den mir das Universum trotzdem vor die Füße gesetzt hat. Welche Aufgabe er auch immer hier zu erfüllen hat, wir nehmen das Geschenk dankbar an. Das habe ich von den Tieren gelernt. Gegenwehr ist total verschleuderte Energie.













12.09.2016, 10.09 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Zwischen Freude und Verwunderung

Penelope, die Katze mit dem "Andersleben", ist WEG. Über ein Jahr lang hat sie sich standhaft geweigert, das Haus zu verlassen. Wie oft habe ich ihr - vor allem im Sommer - die Haustür aufgehalten und beruhigend auf sie eingeredet. Sie steckte ihren Kopf raus und beschloss dann meist sofort, wieder zurück in "ihr Zimmer" zu rennen. Nun ist für uns Menschen ein Tier, dass NICHT raus geht, ja oberflächlich betrachtet auch eine Sorge weniger. ...weiterlesen

Betty 28.04.2016, 09.32 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Lerne...

Lerne mit einem Tier so zu kommunizieren, wie du es mit deinem Bruder tust.
Beobachte es, sieh zu wie es lebt, versuche, hinter seine Träume zu kommen.
Stimme ...dich ruhigen Geistes auf das Tier ein und achte auf all seine Emotionen.
Dann wird seine Seele sanft auf dich zugleiten.
Es wird dir seine Liebe, aber auch seine Kraft schenken.

Indianerweisheit, Verfasser unbekannt





Betty 03.01.2016, 14.40 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Warum Katzen weg laufen

Einer der schwierigsten Momente für den Tierbesitzer ist, wenn sein Tier verschwunden ist. Bei (Freigänger-)Katzen bemerkt man das Fehlen oft erst viele Stunden später, wenn das Tier zur gewohnten (Mahl-)Zeit nicht ins Haus kommt. 
Viele Tierkommunikatoren schließen die Arbeit mit vermissten Tieren grundsätzlich aus - und ein bisschen verstehen kann ich das. Die Betreuung der Menschen spielt hier nämlich eine viel größere Rolle, als in den meisten anderen Fällen, von Sterbefällen mal abgesehen. Ich arbeite auch mit vermissten Tieren und die Fragen, die den Menschen immer unter den Nägeln brennen, sind folgende: Lebt das Tier noch? Wie geht es ihm? Und WARUM macht es das?

Katzen lehren uns Menschen auf einer Ebene, die sich der von Hunden absolut unterscheidet. Ja, es gibt Katzen, die ihren Menschen schon viele, subtile Botschaften über ihr Unbefinden erfolglos übermittelt haben und irgendwann beschließen, sich woanders einen neuen Wirkungskreis zu suchen. Das ist jedoch eher die Ausnahme, und es ist schwierig, solch Information an den Besitzer so zu übermitteln, dass er  nicht wutschnaubend den Höhrer auflegt. Was Katzen aber tatsächlich können, und das haben sie uns weit voraus - ist, sich ziemlich schnell in ihr Schicksal fügen, wenn es ihnen nicht vollkommen missfällt :) Katzen, so könnte man sagen, folgen dem Ruf des Lebens ohne großes Abwägen, Hin und Her Überlegen.

10.11.2015, 00.11 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Schnappende Hannah...

... Oder: Es bleibt ihnen NICHTS verborgen!

Ein Beispiel für ein interessantes Tiergespräch im Juli diesen Jahres.


Hannah, Colliehündin, ca. 6 Jahre alt

Hannah ist eine ehemalige Zuchthündin, die sehr ängstlich war, nichts und niemanden kannte und lange Zeit brauchte, um in ein halbwegs normales Leben zu finden. Ihre Pflegemama Isabelle hat sie behalten, da eine gute Vermittlung lange nicht möglich war und natürlich auch, weil ihr Hannah sehr ans Herz gewachsen war. Sie leben nun 5 Jahre zusammen, mit 3 weiteren ausrangierten Zuchthündinnen und 3 (mittlerweile größeren) Kindern und einer Oma, die seit einiger Zeit mit im Haus wohnt.

Die Besitzerin von Hannah möchte gern wissen, warum die Hündin immer schnappt, wenn es während ihrer Abwesenheit klingelt und eines der Kinder oder die Oma die Tür öffnen wollen. Falls es Unsicherheit ist (was bei Hannahs Vorgeschichte durchaus möglich wäre), möchte sie wissen, wie sie ihr die entsprechende Sicherheit geben kann.
Außerdem möchte Isabell wissen, ob Hannah mit ihrem Leben zufrieden ist.


Hallo Hannah, deine Mama Isabelle hat ein paar Fragen an dich, würdest du sie mir gern beantworten?

-    Ja, natürlich. Macht sie sich Sorgen?

Isabelle möchte, dass es dir gut geht und dass du glücklich bist. Deshalb möchte sie wissen, warum du nach der Oma und den Kindern schnappst, wenn es an der Tür klingelt und sie selbst nicht zu Hause ist.

- Das ist unsere Regel! Wir dürfen niemanden in die Wohnung lassen! Ich versuche dafür zu sorgen, dass es niemand tut. Ich will niemandem weh tun!

Das weiß ich, Hannah. Ich glaube, diese Regel wurde vor längerer Zeit aufgestellt, bestimmt als die Kinder noch kleiner waren.

- Das ist schon immer so. Wir dürfen niemanden in die Wohnung lassen, wenn wir alleine sind.

Okay Hannah, die Kinder sind jetzt alt genug, um selbst zu entscheiden, wen sie rein lassen wollen und wen nicht. Verstehst du das?

- Aber das ist doch meine Aufgabe! Ist das nicht meine Aufgabe?

Nein, es ist nicht MEHR deine Aufgabe. Du hast das ganz prima gemacht Hannah. Aber jetzt sind alle erwachsen genug, das selbst zu entscheiden. Wer an die Tür geht, entscheidet das selbst. Du kannst dich zurückziehen auf deinen Lieblingsplatz, oder einfach alles beobachten, aber du musst nichts mehr tun, okay?

- Gut

Und die Oma ist ja auch da und die ist auch erwachsen.

- Die Oma ist auch ein Kind.

Aha. Aber dann ein großes Kind, sie kann auch alleine entscheiden. Okay?

- Ja, gut.

Isabelle möchte auch wissen, ob du zufrieden bist mit deinem Leben oder ob du vielleicht doch mit Menschen zusammen sein möchtest, die mehr Zeit für dich haben.

- Aber sie braucht doch meine Unterstützung!!

Verstehe Hannah, worin unterstützt du sie denn zum Beispiel? ...weiterlesen

Betty 23.09.2014, 12.55 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Es gibt keine absolute Grenze, keinen unueberbrueckbaren Graben zwischen Menschen und nichtmenschlichen Tieren. Nicht evolutionaer, nicht genetisch, nicht hinsichtlich bestimmter Errungenschaften der Evolution, und auch nicht moralisch. (Roger Fonts)